„GESCHLECHTER-SPANNUNGEN“

69. Jahrestagung der DGPT
21. bis 23. September 2018
Lindau

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr verehrte Gäste,

wir freuen uns, Ihnen auch in diesem Jahr ein vielfältiges und hochkarätiges Programm für unsere 69. Jahrestagung vorstellen zu können. Die bisherige Resonanz auf unser Thema „GESCHLECHTER-SPANNUNGEN“ hat uns gezeigt, wie sehr dieses in seiner Vielfältigkeit inspiriert hat.

Von Freud bis heute hat sich die psychoanalytische Theorie und Praxis mit dem Verständnis von Männlichkeit und Weiblichkeit, deren Entwicklung und Verhältnis zueinander befasst. Zum einen geht es dabei um die innere Welt des Individuums, zum anderen um die Beziehungen der Objekte zueinander im sozialen Kontext

Von der Dichotomie der Geschlechter zum Genderdiskurs heute, von Freud zu Butler: die Theorien über die Geschlechtsidentität sind in stetem Wandel begriffen, wie ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes jüngst belegt, und doch ist ihnen Ewiges immanent. Dass Geschlechtsidentität das Resultat einer komplexen Interaktion zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren ist, sowie eine psychische Abwehr- und Integrationsleistung, ist heute verstanden. Die sich hieraus entwickelnden Frage- und Problemstellungen beschäftigen uns in unseren Behandlungen. Wir können beleuchten, von welchen impliziten Konzepten zu Geschlecht und Geschlechterdifferenz wir dabei ausgehen und dies mit der aktuellen fachlichen Diskussion in Beziehung setzen.

Die Bedeutung der Frau, ihre Weiblichkeit, ihre Sexualität und die Bedeutung des Mannes, seine Männlichkeit, seine Sexualität wollen wir erkunden wie auch die Relevanz von inneren und äußeren Vätern und Müttern für die Entwicklung des Individuums und die Generativität noch besser verstehen und in Relation setzen zum Verhältnis der Geschlechter zueinander. Dabei denken wir auch an das Bemühen und Scheitern, zueinander zu finden, die Begrenzung der Möglichkeiten, einander zu verstehen, an Traumhochzeiten und Scheidungskriege.

Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme an unserer Tagung in der neuen Inselhalle und anregende Diskussionen zu Beiträgen aus psychoanalytischer Klinik, Forschung, Theorie und Kultur.

Herzlich Willkommen in Lindau!

Ingrid Moeslein-Teising
Vorsitzende

Georg Schäfer
Stellv. Vorsitzender

Rupert Martin
Stellv. Vorsitzender


Referentinnen / Referenten

B

Manfred E. Beutel, Prof. Dr. med.

Michael B. Buchholz, Prof. Prof. Dr. phil. Dr. disc. pol.

C

Sabine Cassel-Bähr, Dipl.-Psych.

Norbert Christoff, Dipl.-Psych.

Monika Christoff, Dipl.-Psych.

D

Joachim Danckwardt, Dr. med.

Michael J. Diamond, Prof. Dr.

Michael M. Dittmann

Florian Dreyer

F

Klemens Färber, Dr. phil.

Ute Frevert, Prof. Dr. phil.

Eva Frost, Dr. med.

G

Astrid Gabriel, Dipl.-Psych

Georg Richard Gfäller, Dr. phil, dipl. sc. pol.

Lily Gramatikov, Dr. sc. hum. Dipl.-Psych

H

Bernd Heimerl, Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.

Mathias Hirsch, Dr. med.

Wolf Hübner, Dr. phil.

I

Elisabeth Imhorst, Dr. phil. Dipl.-Psych.

J

Ludwig Janus, Dr. med.

K

Gisela Klinckwort, Dipl.-Psych.

Michael Koenen, Dr. phil. Dipl.-Psych.

Berthold König, Dr. phil.

Helga Krüger-Kirn, Dipl.-Psych.

L

Uwe Langendorf, Dr. med.

Marianne Leuzinger Bohleber, Prof. Dr. phil.

M

Christopher Mahlstedt

Ursula Mayr, Dipl.-Psych.

Hans-Geert Metzger, Dr. phil. Dipl.-Psych.

Volker Münch, Dipl.-Psych.

P

Michael Pavlović

Ingrid , M.A. Kriminologin

Q

Ilka Quindeau, Prof. Dr. phil. habil.

R

Christian Roesler, Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Susanne Rothmaler, Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.

S

Christiane Schrader, Dipl.-Psych.

Anette Schulz

Marlit Sell

Kerstin Sischka, Dipl.-Psych.

T

Mary Target, Prof. Dr.

Ann-Madeleine Tietge, Dr. des. Dipl.-Psych.

Sieglinde Eva Tömmel, Dr. phil. Dr. rer. pol. habil.

W

Susanne Walz-Pawlita, Dipl-Psych.

Lisa Werthmann-Resch, Dipl.-Psych.

Hans-Jürgen Wirth, Prof. Dr. rer. soc.

Jakoba Wochinger-Behrends, Dipl.-Psych.

Z

Brigitte Ziob, Dipl-Psych.